Universitšt Karlsruhe
Risikoabschätzung mit Fuzzy Methoden

Konferenzartikel

[UW:2002]Uwe Wagner, Risikoabschätzung mit Fuzzy Methoden, in proc. 2. Forum Naturkatastrophenvorsorge, 2002.

Zusammenfassung

Risiko bedeutet ‚Äěmit einem Vorhaben, Unternehmen verbundenes Wagnis‚Äú. Daher sind die Grundlagen zur Bewertung von Risiken immer vage, unsicher und unvollst√§ndig. Modelle zur Risikobewertung m√ľssen demnach in der Lage sein, nicht exakte Zusammenh√§nge zu analysieren. Methoden, wie sie beispielsweise in der Versicherungswissenschaft zum Absch√§tzen von Erdbeben- oder Hochwassersch√§den eingesetzt werden, modellieren Risiko mit Hilfe der Statistik. Dazu m√ľssen Verteilungsannahmen getroffen werden, die h√§ufig statistisch nicht fundiert sind. M√∂glichkeitsverteilungen verzichten auf Verteilungsannahmen. Sie basieren stattdessen direkt auf den Sch√§tzungen und sind somit minimal spezifiziert. Da Wahrscheinlichkeitsverteilungen eine Untermenge von M√∂glichkeitsverteilungen sind, k√∂nnen mit fuzzy Methoden beide verkn√ľpft werden, sodass dieses Verfahren eine Verallgemeinerung mehrstufiger Wahrscheinlichkeitsmodelle darstellt. Der Vorteil ist eine h√∂here Transparenz bei der Entscheidungsfindung. Vage Information wird nicht hinter einer Zahl versteckt, sondern wird mit einer Menge beschrieben. Konkrete Werte, wie sie beispielsweise zur Berechnung von Pr√§mien n√∂tig sind, lassen sich aus dieser Menge ableiten.

[Erzeuge bibTeX Eintrag]

Autoren

Alumni
Dr. Uwe Wagner
Login
Links