Diplomarbeit

Flexible Einbettung von Komponenten in Komponentensystemen

Betreuer: Dr. Uwe Assmann

Institut für Programm- und Datenstrukturen Vincenz-Priessnitz-Str. 3, 76128 Karlsruhe

mailto:assmann@ipd.info.uni-karlsruhe.de

tel:0721/608 6088

http://i44www.info.uni-karlsruhe.de/~assmann

Thema:

Zukünftige objekt-orientierte Komponentensysteme sollen es erlauben, Software in flexibler Weise aus Komponenten zusammenzusetzen.

Arbeiten am Institut zeigen, daß eine wesentliche Voraussetzung dazu ist, daß Felder von Objekten flexibel zugreifbar sein müssen. Werden Feldwerte von Objektfeldern nur über ein Feldzugriffsprotokol (slot access protocol) zugegriffen, können diese je nach Einbettung des Objekts konfigueriert und ausgetauscht werden. Dies kann entweder zur Übersetzungszeit oder auch zur Laufzeit geschehen. Werden die Komponenten in verschiedene Kontexte eingebettet (sequentiell, parallel, transaktions- und ereignis-basiert), können entsprechende Feldzugriffsprotokolle eingesetzt werden. Damit wird der Code einer Komponente von aussen her manipulierbar, und die Komponente kann transparent, ohne ihren Code zu ändern, in den Kontext eingebettet werden. Damit kann Software wesentlich flexibler wiederbenutzt werden als bisher.

Aufgabe ist es, eine Sprache zur Spezifikation von Feldzugriffsprotokollen zu entwerfen und auch einen Generator/Methodenlader zu implementieren. Mit einem solchen Generator sollte man für Komponenten in Programmiersprachen Zugriff auf Objekte auswechselbar machen können.

Voraussetzungen:

Interesse, und wenn möglich, Vorkenntnisse in objekt-orientiertem Entwurf und Sprachkonzepten. ActiveX-, Delphi- oder Java-Kenntsse wünschenswert.