Der Vortrag diskutiert den Zusammenhang zwischen der operationellen Semantikspezifikation von Quellsprachen mit Montages und den Beweisverpflichtungen zum Nachweis der Korrektheit von Übersetzungen. Wir geben eine Konstruktionsmethode an, mit der aus dem Nachweis der lokalen Korrektheit von Übersetzungen von Sprachkonzepten auf die globale Korrektheit geschlossen werden kann. Damit ergibt sich eine Modularisierung des Korrektheitsbeweises für die Transformationsphase. Zusätzlich diskutieren wir Wiederverwendungsfragen und stellen einen Kalkül für korrekte Übersetzungen vor. Der Kalkül stellt im Prinzip eine Bibliothek von Sprachkonzepten zusammen mit korrekten Übersetzungen dar. Definiert man die Semantik einer Quellsprache durch Abbildung in die Sprache des Kalküls, dann können sowohl Semantik von Sprachkonzepten als auch korrekte Transformationen wiederverwendet werden. Der Kalkül ist durch eine objekt-orientierte Bibliothek implementiert. Implementierungskorrektheit ergibt sich durch korrekte Komposition von beschränkten generischen Klassen, die Sprachkonzepte repräsentieren, und Standardprogrammverifikation von Transformationen.