Der Vortrag gibt einen Überblick über die Definition von Semantiken mit Abstrakten Zustandsmaschinen (ASMs) und Montages, diskutiert die Vorgehensweise bei der Verifikation der Transformation, und skizziert einzelne Simulationsbeweise. Zunächst werden aus den Anforderungen für Verifix Anforderungen an Semantikstile abgeleitet. Es wird gezeigt, daß ASMs sehr gut geeignet zur Spezifikation der Semantik von Maschinensprachen und Zwischensprachen ist, während beispielsweise denotationale Semantik und strukturell operationale Semantik für diesen Zweck ungeeignet ist. Da mit Montages eine kompositionale Spezifikationstechnik zur Definition von ASMs für höhere Programmiersprachen existiert, sind ASMs eine geeignete Wahl.Anschließend wird gezeigt, wie man methodisch die Semantiken für Maschinensprachen, Zwischensprachen und Quellsprachen definiert. Basierend auf solchen Semantikdefinitionen werden dann die Transformationen verifiziert. Dazu bildet man zunächst den Speicherzustandsraum der Quellsprache (Zwischensprache) auf den der Zwischensprache (Zielsprache) ab, anschließend können die beteiligten Sprachen vereinigt werden und auf dieser Basis die Transformationen bewiesen werden, und schließlich wird der Befehlszeiger der Quellsprache (Zwischensprache) auf den Befehlszeiger der Zwischensprache (Zielsprache) abgebildet. Der Vortrag zeigt für jeden dieser Schritte die notwendigen Beweisverpflichtung und führt exemplarisch solche Beweise vor.